Alte Fotos digitalisieren: So geht es mit Scanner, Handy oder Fotoservice
Alte Fotos digitalisieren Sie am besten mit einem Flachbettscanner bei 600 dpi, in Farbe. Den unbearbeiteten Scan heben Sie als Original auf. Kein Scanner? Dann ist das Handy die beste Alternative: flach über den Abzug gehalten, bei weichem Tageslicht.
Hier lesen Sie Schritt für Schritt, wie Sie Fotos einscannen oder mit dem Handy aufnehmen, und was es kostet, wenn Sie Fotos digitalisieren lassen. Die Tipps stammen von US-Archiven (Library of Congress, Nationalarchiv NARA, Minnesota Historical Society), aus den FADGI-Richtlinien der US-Bundesbehörden und aus einem Ratgeber des SWR. Die Preise stammen von deutschen Anbietern. Die meisten Quellen sind englischsprachig.
Das Wichtigste in Kürze
- 600 dpi für Fotos, die Sie restaurieren oder vergrößern möchten, 300 dpi für eine Kopie in Originalgröße.
- Scannen Sie in Farbe und als TIFF, auch Schwarz-Weiß-Abzüge.
- Mit dem Handy: Blitz aus, Fensterlicht ohne direkte Sonne, das Handy flach über dem Foto.
- Danach: Datum und Namen in jeden Dateinamen, 3 Kopien, davon 1 außer Haus. Und die Abzüge behalten.
- Ein Fotoservice kostet laut SWR meist etwa 25 bis 50 Cent pro Bild.

Alte Fotos scannen oder abfotografieren?
Ein Flachbettscanner erfasst mehr Details, und das Licht ist überall gleichmäßig. Laut der Minnesota Historical Society bleiben Handy-Apps fast in jeder Hinsicht hinter einem Scanner zurück, nur nicht bei der Bequemlichkeit.
Der SWR sieht es entspannter: Für viele Familienfotos reiche das Handy heute völlig aus. Praktisch ist das Handy, wenn Ihnen die Cousine ihr Album nur für einen Nachmittag leiht. Es ist auch schonender, wenn ein Foto beim Herausnehmen aus Album oder Rahmen Schaden nehmen könnte, schreibt die Genealogie-Plattform FamilySearch. In beiden Fällen bekommen Sie Dateien, die Sie teilen und restaurieren können.
Für den Kauf eines Scanners empfiehlt die Minnesota Historical Society ein Flachbettgerät, kein Multifunktionsgerät mit Drucker und keinen Dokumentenscanner mit Einzug. Scanner für Fotos, Dias und Negative kosten laut SWR meist zwischen 80 und 200 Euro.
Ist Ihnen beides zu viel Arbeit, können Sie Ihre Fotos digitalisieren lassen (Preise weiter unten).
Fotos scannen mit dem Flachbettscanner
Bevor Sie einen ganzen Schuhkarton voller Fotos einscannen, machen Sie einen Testscan und prüfen ihn in voller Größe, wie FamilySearch rät.
300 oder 600 dpi?
Nehmen Sie 600 dpi für wertvolle Fotos, kleine Abzüge und alles, was Sie restaurieren oder vergrößern möchten. Mit 300 dpi kopieren Sie einen Abzug in seiner Originalgröße. Das empfiehlt die Library of Congress für ganz normale Abzüge in etwa der Größe 10 × 15 und 13 × 18 cm. 600 dpi sind bei FADGI die höchste Stufe für Abzüge (vier Sterne).
Der Fotobuch-Anbieter myphotobook nennt mindestens 300 bis 400 dpi, bei sehr feinen Strukturen 800 dpi.
Ihr Scanner nennt die Einstellung vielleicht dpi, ppi oder Auflösung. Gemeint ist hier dasselbe.
| Abzug | Kopie in Originalgröße | Zum Vergrößern | Pixel bei 600 dpi |
|---|---|---|---|
| 9 × 13 cm | Kopie in Originalgröße300 dpi | Zum Vergrößern440 für 13 × 18, 700 für 20 × 30 | Pixel bei 600 dpi2.126 × 3.071 |
| 10 × 15 cm | Kopie in Originalgröße300 dpi | Zum Vergrößern390 für 13 × 18, 600 für 20 × 30 | Pixel bei 600 dpi2.362 × 3.543 |
| 13 × 18 cm | Kopie in Originalgröße300 dpi | Zum Vergrößern500 für 20 × 30 oder DIN A4 | Pixel bei 600 dpi3.071 × 4.252 |
| 20 × 30 cm | Kopie in Originalgröße300 dpi | Zum Vergrößern600 für doppelte Breite und Höhe | Pixel bei 600 dpi4.724 × 7.087 |
Quellen: Library of Congress (300 dpi für Abzüge von 4 × 6 und 5 × 7 Zoll, also etwa 10 × 15 und 13 × 18 cm) und Minnesota Historical Society. Die Zeilen 9 × 13 und 20 × 30 cm sowie die Spalten „Zum Vergrößern“ und „Pixel bei 600 dpi“ sind unsere Rechnung (Zentimeter ÷ 2,54 × dpi). Für einen scharfen Abzug brauchen Sie etwa 118 Pixel pro Zentimeter (das sind 300 dpi): Teilen Sie die Pixel durch 118, dann haben Sie die größte scharfe Abzugsgröße in Zentimetern.
Mehr als 600 dpi brauchen Abzüge laut FADGI nur in seltenen Fällen mit sehr feinen Details.
Drei Einstellungen, auf die es ankommt
- Farbe, auch bei Schwarz-Weiß-Abzügen. Eine Farbdatei können Sie später in Graustufen umwandeln, umgekehrt geht das nicht, schreibt die Minnesota Historical Society.
- TIFF für den ersten Scan. JPEG wirft Details weg, um Platz zu sparen, TIFF nicht, heißt es im selben Ratgeber. Speichert Ihr Scanner nur JPEG, wählen Sie die höchste Qualität.
- Schalten Sie alle Extras aus. FADGI erlaubt bei Archivdateien keine Staubentfernung und keine Farbkorrektur. Das machen Sie später an einer Kopie.
Glas reinigen, Abzüge nur am Rand anfassen
Staub auf dem Glas kann als Flecken im Scan auftauchen, warnt Epson. Ziehen Sie den Netzstecker und wischen Sie das Glas mit einem weichen, trockenen Tuch ab, nicht mit Taschentüchern oder Küchenpapier (Canon). Bei Fettflecken geben Sie etwas Glasreiniger auf das Tuch, nie direkt auf das Glas. Nehmen Sie keinen Alkohol und kein Verdünnungsmittel.
Fingerabdrücke können bleibende Flecken hinterlassen, deshalb rät NARA zu Handschuhen; die Library of Congress hält auch saubere, trockene Hände für in Ordnung. So oder so: Fassen Sie jeden Abzug nur am Rand an. Wenn Sie Handschuhe tragen, dann eng anliegende aus Nitril. Weiße Baumwollhandschuhe brauchen Sie nicht, und in zu weiten Handschuhen greifen Sie ungeschickt zu.
Losen Staub pusten Sie mit einem Blasebalg aus Gummi weg. Vor Druckluftspray warnt die Library of Congress, und selbst weiche Pinsel können kratzen. Legen Sie den ganzen Abzug aufs Glas: Laut NARA kann der Deckel eine überstehende Kante knicken.
Fotos mit dem Handy scannen: Apps und Kamera-Tipps
Scan-Apps richten das Foto gerade aus und schneiden es zu; laut SWR sind sie meist in einer Basisversion kostenlos. Diese Apps gab es im Oktober 2026:
- Fotoscanner von Google Fotos (kostenlos, iPhone und Android; auf Englisch PhotoScan). Sie bewegen das Handy so, dass ein Kreis über vier Punkte wandert, und die App fügt mehrere Aufnahmen zusammen, um Spiegelungen zu entfernen (Google Research, Google). Die App ist weiterhin in beiden App-Stores zu finden, aber Google hat sie auf dem iPhone seit 2022 und auf Android seit 2023 nicht mehr aktualisiert.
- Notizen auf dem iPhone. Tippen Sie in einer Notiz auf die Anhang-Taste und dann auf „Dokumente scannen“ (Apple). Die Funktion ist für Dokumente gedacht, und Apple nennt keine Auflösung. Unser Tipp: Wählen Sie einen Farbfilter.
- Photomyne (iPhone und Android). Die App scannt mehrere Abzüge mit einer Aufnahme, dazu die Rückseiten. Der Download ist kostenlos; für die Vollversion nennt photomyne.com 59,99 $ im Jahr nach 3 Tagen Testzeit (Preis in US-Dollar).
- Ihre Kamera-App. Auf dem iPhone aktivieren Sie unter Einstellungen > Kamera „Raster“ und „Wasserwaage“ (Apple).
So fotografieren Sie Abzüge mit der Kamera-App ab:
- Blitz aus. Ein eingebauter Blitz überstrahlt oft die hellen Stellen im Foto, heißt es in einem Fotoleitfaden auf der Website von NARA. Einzige Ausnahme ist der Fotoscanner von Google Fotos: Dort rät Googles Hilfeseite, den Blitz einzuschalten.
- Weiches Tageslicht. Ein heller, bewölkter Tag oder Schatten, keine direkte Sonne.
- Das Handy flach und ruhig halten. Google rät, es nicht zu kippen. Ein kleines Stativ hilft.
- Füllen Sie das Bild mit dem Abzug aus, gehen Sie aber nicht so nah heran, dass er verzerrt wirkt.
- Legen Sie das Foto auf einen schlichten Untergrund, der sich davon abhebt, also nicht auf den Teppich. Google rät auch, Abzüge vorher aus Plastikhüllen zu nehmen.
- Spiegelungen auf Hochglanzabzügen? Verschieben Sie die Lampe oder sich selbst, bis der Glanz nicht mehr auf den Gesichtern liegt. Ziehen Sie die übrigen Vorhänge zu, damit nur eine Lichtquelle bleibt.

Fotos digitalisieren lassen: Preise im Vergleich
Dauert Ihnen das Scannen zu lange, können Sie alte Fotos digitalisieren lassen. Laut SWR kostet das je nach Anbieter meist etwa 25 bis 50 Cent pro Bild, Extras kosten mehr. Diese Preise nannten die Anbieter am 21. Oktober 2026 auf ihren Websites. Ein „ab“-Preis gilt oft erst für große Mengen, wie bei CEWE:
| Anbieter | Preis pro Foto | Dazu kommen | Auflösung |
|---|---|---|---|
| Rossmann | Preis pro Foto0,25 € (Abzüge bis 20 × 30 cm) | Dazu kommen3,95 € „Grundgebühr pro Nachbestellung inkl. CD“ (Wortlaut der Preisliste) | Auflösung1.808 × 1.205 Pixel |
| Mediafix | Preis pro Foto0,29 € bei bis zu 500 Fotos, inkl. MwSt. | Dazu kommenggf. Versandkosten | Auflösung600 dpi; 900 dpi für 0,38 €, 1.200 dpi für 0,43 € |
| Film-Retter | Preis pro Fotoab 0,21 € (Menge nicht genannt) | Dazu kommenZusatzkosten auf der Seite nicht genannt | Auflösung600 dpi (Standard) |
| CEWE | Preis pro FotoStaffelpreis, ab 0,25 € erst ab 2.000 Scans | Dazu kommenGrundpreis bis 99 Scans: siehe CEWE-Preisliste; zzgl. Versand | Auflösung600 ppi (Klassik) oder 1.200 ppi (Pro) |
| dm | Preis pro FotoPreis nur im dm-Markt | Dazu kommennicht online | Auflösungnicht online |
Fragen Sie vor der Bestellung nach der Auflösung.
Fotos digitalisieren bei dm und Rossmann
dm digitalisiert Negative, Dias und Fotos auf eine dm-Foto-CD. Servicepakete und Preise erfahren Sie laut foto.dm.de von den Mitarbeitern im dm-Markt.
In der Preisliste von Rossmann heißt der Posten „Grundgebühr pro Nachbestellung inkl. CD“; fragen Sie nach, ob er bei Ihrem Auftrag anfällt. Die Scans von Papierabzügen haben 1.808 × 1.205 Pixel, bei 10 × 15 cm also rund 300 dpi (unsere Rechnung): genug für eine gleich große Kopie, aber weniger als die 600 dpi zum Restaurieren oder Vergrößern. Eine CD gibt es nur für Aufträge mit einem einzigen Ausgangsmaterial, also nicht Dias und Negative gemischt.
Per Post oder an einer Annahmestelle
CEWE nimmt Abzüge bis DIN A4 per Post an, auf Wunsch mit Scan der Rückseite. Geliefert wird in der Regel binnen 7 Werktagen nach Eingang im Labor, und die Originale kommen mit Sendungsverfolgung zurück. Mediafix schließt nach eigener Angabe über 90 % der Aufträge in zwei bis vier Wochen ab und hat 66 Annahmestellen.
Wenn Sie Abzüge verschicken, sind Ihre Originale unterwegs. Prüfen Sie vorher, was die Versicherung des Versands abdeckt, und machen Sie von den wichtigsten Fotos zur Sicherheit eine Handykopie.
Alben, gewellte Abzüge, Rahmen und Dias
Fotoalben mit selbstklebenden Seiten (eine Klebeschicht unter einer Klarsichtfolie): Laut SWR lässt man Fotos in alten Alben oft lieber, wo sie sind, weil alter Kleber oder Folien sie beschädigen können. Eine Scan-App schneidet einzelne Fotos aus der Albumseite aus. Wenn Sie die Fotos trotzdem herausnehmen möchten:
- Scannen oder fotografieren Sie zuerst die ganze Seite, mit Beschriftungen (Gaylord Archival).
- Die Albumseite rund um das Foto auszuschneiden, nennt die Library of Congress die sicherste Methode für Laien, solange auf der Rückseite der Albumseite kein Foto klebt.
- Wenn Schneiden nicht geht: Ziehen Sie Zahnseide vorsichtig hin und her unter einer Ecke durch (Gaylord, Smithsonian). Ist der Kleber ausgetrocknet, löst sich das Foto vielleicht, wenn Sie eine dünne Karte dahinter schieben.
- Biegt sich der Abzug, reißt er ein oder hebt sich die Oberfläche, hören Sie auf und wenden Sie sich an einen Restaurator für Fotografie.
Sind die Fotos frei, kommen sie nicht zurück in ein selbstklebendes Album. NARA zählt solche Alben zu den Materialien, die man meiden sollte.
Einsteckalben waren laut CEWE besonders für Fotos im Format 10 × 15 cm beliebt. Für einen Fotoservice müssen die Abzüge aus den Taschen: CEWE kann Fotos in Einstecktaschen nicht scannen, und Mediafix nimmt nur lose Fotos an.
Gewellte Abzüge. Pressen Sie sie nicht unter einer Glasplatte oder dem Scannerdeckel flach, sonst kann die Bildschicht brechen (Library of Congress). Fotografieren Sie sie so, wie sie sind.
Gerahmte Fotos. Fotografieren Sie das Bild durch das Glas, bevor Sie den Rahmen öffnen (Smithsonian). Eine Kamera kann hier besser sein als ein Scanner, weil sie durch das Glas hindurch scharf stellen kann. Klebt der Abzug am Glas, weichen Sie ihn nicht ein. Wasser kann viele alte Fotos ruinieren. Das ist ein Fall für einen Restaurator.
Dias und Negative brauchen viel höhere Einstellungen und einen Scanner, der Film scannen kann. Die Minnesota Historical Society nennt 1.270 ppi, wenn aus einem Kleinbildnegativ ein Abzug von etwa 10 × 15 cm werden soll, und 2.700 ppi für etwa 20 × 25 cm. Die höchste FADGI-Stufe geht bis 4.000.
Was Sie beim Digitalisieren vermeiden sollten
Wenn Sie alte Bilder digitalisieren, vermeiden Sie diese drei Fehler:
- Die Abzüge danach wegwerfen. Digitale Dateien haben ihre eigenen Risiken, warnt NARA. Heben Sie die Originale also auch auf.
- Klebeband, Haftnotizen, Kleber, Büroklammern oder Gummibänder. Nichts davon gehört laut Library of Congress an ein Foto.
- Die Namen weglassen. Ein Scan hält nicht fest, wer auf dem Foto ist, und FamilySearch nennt das einen häufigen Fehler. Schreiben Sie auf, wer, was, wo und wann.
Dateien benennen und sichern
Ganz gleich, wie Sie vorgehen: Zum Schluss bekommt jeder Scan einen Namen und eine Sicherungskopie.
- Dateinamen. Die Library of Congress schlägt ein Datum in der Form JJJJMMTT plus Beschreibung vor, etwa
19630902_ute-und-klaus_einschulung.tif. - Rückseiten. Steht etwas auf der Rückseite, scannen Sie sie mit und hängen
_rueckseitean den Namen. - 3-2-1. NARA und die Minnesota Historical Society empfehlen beide 3 Kopien auf 2 Arten von Speicher, davon 1 außer Haus. Zum Beispiel Ihr Computer, eine externe Festplatte und ein Cloud-Ordner.
- Kopieren Sie alle 5 bis 7 Jahre alles auf neue Speichermedien, wie die Library of Congress rät.
Nach dem Scannen nur die Kopie restaurieren
Lassen Sie die TIFF-Datei so, wie sie aus dem Scanner kommt. Um Verblassen oder Kratzer zu beheben, speichern Sie eine JPEG-Kopie in hoher Qualität. (Ein PNG von einem großen 600-dpi-Scan kann über der Grenze von 30 MB fürs Hochladen liegen.) Mit dieser Kopie können Sie bei CodeFormer.io alte Fotos online restaurieren. Ihr erstes Foto am Tag ist kostenlos, ohne Konto und ohne Wasserzeichen.
Die KI bekommt den Auftrag, Unschärfe, Körnung, Kratzer, Knicke, Verblassen und Farbstiche zu beheben, dazu kleine Risse, die nicht durch ein Gesicht gehen. Gesichtsform, Ausdruck, Brille und Kleidung soll sie lassen, wie sie sind. Feine Details kann sie trotzdem ergänzen. Ziehen Sie deshalb den Vorher-Nachher-Regler über jedes Gesicht. FamilySearch rät bei jedem reparierten oder kolorierten Bild, es mit dem Original zu vergleichen. Bei einem Gesicht, das Sie gut kennen, wählen Sie unter Weitere Optionen die Einstellung Näher am Original.
Bei Schwarz-Weiß-Abzügen ist auf der Seite Fotos kolorieren Farbe hinzufügen schon ausgewählt; die Farben sind eine begründete Vermutung. Für ein unscharfes Handyfoto gibt es die Seite unscharfe Bilder scharf machen.
Nennen Sie das Ergebnis zum Beispiel 19630902_ute-und-klaus_einschulung_restauriert.jpg, damit niemand es mit dem Scan verwechselt.
Der kostenlose Download hat Standardgröße, etwa 1.450 × 1.090 Pixel bei einem 4:3-Abzug. 2K und 4K gibt es mit jedem Credit-Paket oder Abo (zu den Preisen). Fotos, die ohne kostenpflichtiges Paket oder Abo restauriert wurden, werden nach 30 Tagen gelöscht. Bewahren Sie Ihre Scans deshalb auf Ihren eigenen Geräten auf.
Ist ein Gesicht abgerissen oder unter einem Fleck verschwunden, müsste jede KI ein neues erfinden. Dann ist ein Restaurator, der mit anderen Fotos der Person arbeitet, der bessere Weg. Mehr dazu steht in unserem Ratgeber über Anbieter für Fotorestaurierung (auf Englisch).


Alte Fotos digitalisieren: Häufige Fragen
Mit wie viel dpi sollte man Fotos scannen?
Mit 600 dpi, wenn Sie das Foto restaurieren oder vergrößern möchten, und mit 300 dpi für eine Kopie in Originalgröße. Dias und Kleinbildnegative brauchen viel mehr: grob 1.300 bis 4.000 ppi, wobei 4.000 dem Archivniveau entspricht.
Wie digitalisiere ich Fotos, wenn es Hunderte sind?
Teilen Sie den Stapel auf. Für große Mengen stabiler, flacher Abzüge schlägt FamilySearch einen Einzugsscanner für Fotos vor. Ein aktuelles Modell ist der Epson FastFoto FF-680W (US-Seite, 529,99 $ am 20. Oktober 2026), der bis zu 1 Foto pro Sekunde bei 300 dpi scannt. Archive sind strenger: Die Library of Congress und die Minnesota Historical Society halten Fotos von Einzügen fern. Alte, empfindliche, gewellte oder wertvolle Abzüge gehören auf den Flachbettscanner.
Wenn Sie lieber jemanden bezahlen, sind Ihre Originale eine Weile weg, bei Mediafix meist zwei bis vier Wochen. Wenn Sie Fotos verschicken, prüfen Sie, was die Versicherung des Versands abdeckt.
Wo kann ich Fotos digitalisieren lassen, und was kostet das?
In der Drogerie bei Rossmann oder dm und bei Scan-Diensten wie CEWE, Mediafix oder Film-Retter. Laut SWR kostet das meist etwa 25 bis 50 Cent pro Bild. Im Oktober 2026 nannte Rossmann 0,25 € pro Bild plus 3,95 € Grundgebühr laut Preisliste; fragen Sie nach, ob sie bei Ihrem Auftrag anfällt. Mediafix nannte 0,29 € bei 600 dpi (bis 500 Fotos), Film-Retter ab 0,21 €. dm nennt Preise nur im Markt. Fragen Sie vorher nach der Auflösung, denn zum Restaurieren lohnen sich 600 dpi.
Wie reinige ich alte Fotos vor dem Scannen?
Vor allem mit Luft: Ein Blasebalg aus Gummi entfernt losen Staub. Kein Druckluftspray, keine Pinsel und keine Flüssigkeit. Fassen Sie Abzüge am Rand an, und überlassen Sie Flecken und festgeklebten Kleber einem Restaurator.
Schadet das Scannen alten Fotos?
Nein, jedenfalls nicht laut den Archiv-Empfehlungen, die wir gelesen haben. Die Risiken entstehen dort beim Anfassen. Achten Sie auf einen Deckel, der auf einen überstehenden Abzug drückt, auf gewellte Abzüge, die flach gepresst werden, auf empfindliche Abzüge in einem Einzug und auf Fingerabdrücke.
Wie kann ich Fotos ohne Scanner digitalisieren?
Sie können Fotos abfotografieren, mit dem Handy und den Kamera-Schritten oben. Kaufen müssen Sie dafür nichts, und laut SWR reicht das Handy für viele Familienfotos völlig aus. Eine App wie der Fotoscanner von Google Fotos hilft gegen Spiegelungen auf glänzenden Abzügen.
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